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Forchheim

Forchheim (Ofr.) ist leicht zu finden. Die Kleinstadt mit rund 31000 Einwohnern liegt am Main-Donau-Kanal zwischen Erlangen und Bamberg, ca. 35 Km nördlich von Nürnberg.

Alternativ zum Schiff erreicht man Forchheim mit dem Flugzeug über den Flughafen Nürnberg (30 km) oder auch leicht (verspätet) mit der Bahn.

Mit dem Auto kommt man von Süden und Norden über die A73 (Frankenschnellweg), von Westen über die A3, Ausfahrt Höchstadt Süd und dann 20 Km über Land auf der B470.

Diese Bundesstraße führt, nach Forchheim, in östliche Richtung weiter durch die bekannte "Fränkische Schweiz", als deren westliches Eingangstor Forchheim gilt.

Das Forchheimer Stadtwappen zeigt zwei Forellen, was zum Namen unseres Clubs nicht unerheblich beigetragen hat. Aber tatsächlich leitet sich "Forch" nicht von "Forelle" sondern Föhre ab und deshalb müssten eigentlich Bäume auf's Wappen (und wir wären dann "tanzende Bäume" was den Stil einiger Aktiver sogar besser treffen würde).

Das Forchheimer Rathaus


Schnell zur Geschichte
 
Forchheim wurde etwa im 8. Jahrhundert gegründet. Im Jahr 805 wird die Stadt erstmalig urkundlich erwähnt. In der folgenden Zeit finden in Forchheim zahlreiche Reichstage und Fürstenversammlungen statt, seit 2000 jeden Dienstag der Clubabend der Dancing Trouts. 911 wird Konrad I. in Forchheim zum ersten "deutschen" König gewählt und gekrönt.
 
Schon seit 1063 ist die Stadt eng mit dem Bistum Bamberg verbunden. Der Forchheimer und der Bamberger Dialekt sind sich auch immer noch recht ähnlich, ebenso die Liebe zum Privatbraubier.
 
1077 wurde hier in Forchheim Rudolf von Rheinfelden zum Gegenkönig gekürt, was Heinrich IV zum Gang nach Canossa veranlaßte.
 
Aufgrund seiner Festungseigenschaft übersteht Forchheim den Dreißigjährigen Krieg, ohne von den Schweden oder sonstwem eingenommen zu werden. 1802 wird die Stadt jedoch von bayerischen Truppen besetzt, dem Fürstentum Bayern angeschlossen und - so ist's auch heute noch...

Sehenswürdikeiten:
 
In dieser Hinsicht hätte man Forchheim fast schnell durch:
- Fachwerkrathaus,
- Bischöfliches Schloss ("Kaiserpfalz"),
- Bastionsreste, noch ein paar Fachwerkhäuser ...
Aber dann - wenn Sommer ist - landet man im Kellerwald (eine Ansammlung von Biergarten im Wald). Und wenn man als Unkundiger einen der guten Keller auswählt ("do wo die Leut scho sitzen halt!"), dann kann sich so eine Stadtbesichtigung doch noch ganz schön lang hinziehen. Prost!
 
 
Tips zum Aufenthalt hier